Gewerbe

Cyberangriffe sind weiterhin das größte Geschäftsrisiko für Unternehmen. Gleichzeitig gewinnt Künstliche Intelligenz rasant an Bedeutung – als Chance, aber auch als neuer Risikofaktor.

Mehr als jeder zweite Angestellte unter 25 Jahren kann sich inzwischen vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Die Bereitschaft zur Selbständigkeit ist in dieser Altersgruppe innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen und liegt nun bei 52 Prozent. Auch bei den 25- bis 39-Jährigen wächst das Interesse, wenn auch moderater.

Ob an der Nordsee, in den Alpen oder auf einer spanischen Insel – Ferienimmobilien sind nicht nur Rückzugsorte, sondern längst eine wichtige Einkommensquelle. Viele Eigentümer vermieten ihre Häuser und Wohnungen professionell und erzielen damit teils beachtliche Einnahmen. Doch eine aktuelle Umfrage zeigt: Trotz hochwertiger Ausstattung und intensiver Nutzung ist der Versicherungsschutz oft lückenhaft.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass Rechtsanwälte nicht verpflichtet sind, eigenständig den Fristenkalender ihrer Kanzlei zu kontrollieren, sofern sie sich auf eine funktionierende Organisation und die Vermerke in den Handakten verlassen können. Das reduziert Haftungsrisiken.

Die medizinische Berufshaftpflichtversicherung gehört zu den essenziellen Absicherungen für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte. Trotz aller Sorgfalt und Fachkompetenz können im medizinischen Alltag Fehler passieren, die gravierende finanzielle Folgen für den betroffenen Mediziner haben können. Diese Versicherung schützt nicht nur vor den finanziellen Risiken von Schadensersatzansprüchen, sondern auch vor den erheblichen Reputationsschäden, die ein solcher Vorfall mit sich bringen ...

Mehr als jedes zweite kleine und mittlere Unternehmen (KMU) hat bereits Probleme, geeignete Fachkräfte zu finden. Besonders im MINT-Bereich und in der IT-Branche sind Fachkräfte rar – und in Zeiten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz unverzichtbar. Umso wichtiger ist es, die Arbeitnehmer durch lukrative Zusatzleistungen in das eigene Unternehmen zu locken.

Ab dem 1. Januar 2024 erhöhen sich die Verdienstgrenzen für Minijobs in Deutschland. Diese Anpassung orientiert sich am gesetzlichen Mindestlohn: Wenn der Mindestlohn steigt, dürfen auch Minijobber mehr verdienen. Die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs steigt von 520 Euro auf 538 Euro pro Monat an. Entsprechend erhöht sich die jährliche Verdienstgrenze auf 6.456 Euro.

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) hat im Beliebtheitsranking der Benefits zugenommen. Trotz geringer Bekanntheit rückt sie für Arbeitnehmer immer stärker in den Fokus. Eine YouGov-Umfrage wirft Licht darauf, warum die bKV an Bedeutung gewinnt und welche Rolle sie für Unternehmen und Angestellte spielt.

Der deutsche Mittelstand ist überzeugt von seiner IT-Sicherheit, doch eine Umfrage im Auftrag des GDV zeigt klare Sicherheitslücken. Trotz Selbstbewusstsein vernachlässigen viele Unternehmen grundlegende Maßnahmen, was sie anfällig für Cyberangriffe macht.

Selbstständige setzen bei der Absicherung persönlicher Risiken vor allem auf Krankentagegeld- und Krankengeld-Policen. Doch weniger als jeder Dritte verfügt über eine Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. beabsichtigt, diese zeitnah abzuschließen.

Gründer und etablierte kleine und mittelständische Unternehmen sollten sich bei Versicherungsabschlüssen unbedingt von Fachleuten beraten lassen. Insbesondere in der Anfangsphase unterschätzen viele das Risiko von Cyberangriffen, wie die Gründerstudie der öffentlichen Versicherer in Deutschland zeigt.

Steigende Inflation, Schuldenkrisen und explodierenden Lebenshaltungskosten stellen für Entscheider aus den G20-Ländern die größten Bedrohungen in den nächsten zwei Jahren dar, so ein Teilergebnis des Global Risk Reports. Führungskräfte aus Deutschland fürchten neben Inflation und schweren Preis-Schocks auch zwischenstaatliche Konflikte.