Betrug, Untreue oder Diebstahl richten in Unternehmen massive Schäden an, zeigte die Schadenauswertung eines großen Vertrauensschaden-Versicherers. Welche Risikofaktoren besonders häufig sind.
Welchen Rechtsrisiken Selbstständige und Gewerbetreibende besonders häufig ausgesetzt sind, lässt sich an Leistungsauswertungen der Versicherer ablesen. Ein großer Rechtsschutzversicherer veröffentlichte entsprechende Daten.
Im September 2022 wird den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die sogenannte Energiepreispauschale ausgezahlt. 300 Euro gibt es für Beschäftigte - doch ganz behalten dürfen sie das Geld nicht, denn die Sache hat einen Haken.
Für Minijobs gilt bisher eine Einkommensgrenze von 450 Euro. Doch das soll sich ab Oktober ändern. Die Grenze soll dann auf 520 Euro angehoben werden. Für derartige Tätigkeiten müssen keine Sozialabgaben gezahlt werden.
Je länger der Krieg in der Ukraine dauert, desto größer wird die Gefahr von Cyber-Attacken auf deutsche Unternehmen aus Russland heraus, befürchten die Versicherer.
Die gute Nachricht vorweg: Cyberversicherungen werden immer selbstverständlicher. Doch damit allein ist noch keine Cyber-Attacke verhindert. Ein Versicherer rät, folgende sechs Maßnahmen umzusetzen, um die Widerstandsfähigkeit gegen Cyber-Attacken zu stärken.
Zum 01. August 2022 treten Änderungen des Berufsrechts bei Rechtsanwälten und Steuerberatern in Kraft. Das wirkt sich auch auf den Versicherungsschutz dieser Berufsgruppen aus.
Angesichts des Ukraine-Krieges warnt Volker Wissing (FDP), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, vor Cyberangriffen. Nicht von ungefähr: Eine der teuersten Schadsoftware-Attacken der letzten Jahre richtete sich gegen die Ukraine: Und schädigte auch deutsche Firmen.
Aufgrund welcher Risiken drohen Unternehmen Rechtsstreitigkeiten? Das zeigt eine Auswertung von etwa 92.000 Leistungsfällen, die ein großer Rechtsschutzversicherer ausgewertet hat.
Bereits ein einziger erfolgreicher Hackerangriff kann ein mittelständisches Unternehmen in den Ruin treiben. Doch beim produzierenden Gewerbe in Deutschland sei die Bedrohung noch nicht angekommen, zeigt eine forsa-Umfrage unter kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Betriebsrente? Das bedeutet in den aller meisten Fällen lebenslange Rentenzahlungen an den Arbeitnehmer. Doch auch Einmalzahlungen sind möglich - allerdings kaum bekannt.
Der Bundesgerichtshof hat mit einem Urteil die Rechte von Kundinnen und Kunden einer privaten Unfallversicherung gestärkt. Ist ein Tagegeld vereinbart, so endet der „Abschluss der Behandlung“ nicht mit dem letzten Arztbesuch, wenn der Mediziner im Anschluss Krankengymnastik oder eine andere Maßnahme verschreibt. Die Zeit dieser Therapien müsse auch berücksichtigt werden (Urteil vom 04. November 2020, IV ZR 19/19).
Der Mittelstand muss mehr für Cybersicherheit unternehmen. Zwar steigt das Risikobewusstsein, doch viele Firmen und Betriebe haben weder Notfallplan, noch Versicherungsschutz. Besonders nachlässig scheinen Kleinstunternehmen zu sein.
Rechtsstreitigkeiten bedrohen auch Unternehmer und Selbstständige. In welchen Rechtsbereichen die größten Risiken liegen, zeigt die Leistungsfallauswertung eines großen Rechtsschutz-Anbieters.
Auch im August treten wieder neue Gesetze und Regeln in Kraft. Azubis und Studenten sollen mehr Geld erhalten - und wer eine Weiterbildung macht, soll ebenfalls mehr Geld bekommen.
In der Kfz-Haftpflichtversicherung gelten seit dem 17.07.2020 neue Regeln, wenn ein Gespann mit Anhänger unterwegs ist und dieser Anhänger in einen Unfall verwickelt wurde. Künftig kommt der Versicherer der Zugmaschine für den Schaden auf, sofern der Hänger nicht gefahrerhöhend wirksam wird. Zuvor mussten sich Kfz- und Anhängerversicherer die Kosten hälftig teilen. Experten rechnen mit sinkenden Kosten für Anhänger-Versicherungen.
Die Bundesregierung will mit einer Senkung der Umsatzsteuer Unternehmen und Verbrauchern gleichsam unter die Arme greifen, damit die Wirtschaft in der Corona-Krise wieder in Schwung kommt. Doch die angedachte Steuersenkung bedeutet für Firmen einen enormen Mehraufwand: Und dabei müssen Gewerbetreibende einige Punkte beachten.
Immer mehr Gewerbetreibende sehen sich in der Coronakrise gezwungen, ihre Altersvorsorge abzustoßen, wie mehrere Studien zeigen. Aber das ist oft eine schlechte Lösung: Nicht nur drohen dann Altersarmut und finanzielle Verluste, auch der Risikoschutz geht verloren.
Die Coronakrise hat tatsächlich auch positive Effekte. Die Kfz-Versicherer berichten, dass sie im März deutlich weniger Unfälle auf deutschen Straßen beobachtet haben. Einige haben bereits angekündigt, dies bei den Prämien positiv zu berücksichtigen.
Die große Koalition will das Kurzarbeitergeld erhöhen. Den Beschäftigten sollen künftig bis zu 87 Prozent des Lohnausfalls ersetzt bekommen: aber erst ab einem bestimmten Zeitraum und nicht für alle. Darauf haben sich die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU, CSU und SPD verständigt.
Ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichtes zeigt erneut, wie eingeschränkt der Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung ist. Demnach ist ein Arbeitnehmer nicht einmal durch die Berufsgenossenschaft geschützt, wenn er auf dem direkten Weg zur Arbeit beim Tanken verunfallt. Das Urteil stellt die bisherige Rechtspraxis auf den Kopf (Urteil vom 30. 1. 2020 - B 2 U 9/18 R).
Die Coronakrise hat viele Arbeitnehmer und auch Selbstständige ins Homeoffice gezwungen: Dort kommunizieren sie mit Kunden und Geschäftspartnern. Damit tauschen sie auch sensibelste Daten aus, die nicht in unbefugte Hände geraten dürfen. Anlass für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), aktuell vor den Folgen eines vernachlässigten Cyberschutzes zu warnen.
Die Situation scheint paradox: Auf der einen Seite rechnet die Bundesregierung mit 2,35 Millionen Kurzarbeitern infolge der Coronakrise, die entweder eine reduzierte Arbeitszeit und damit Einkommensverluste hinnehmen müssen oder die aufgrund einer „Kurzarbeit Null“ sogar ganz zuhause sind. Zugleich aber fehlt es in wichtigen Bereichen der Wirtschaft an Arbeitskräften. Deshalb werden nun auch die Zuverdienstmöglichkeiten für Kurzarbeiter deutlich erweitert.
Verdienen sich Rentnerinnen und Rentner neben ihrer gesetzlichen Rente etwas dazu, drohen Abzüge bei der gesetzlichen Rente. Die Hinzuverdienstgrenze aus dem Sechsten Sozialgesetzbuch (SGB VI) wurde jetzt aber aufgrund der Corona-Krise wesentlich nach oben verschoben. Und die Anwendung des Hinzuverdienstdeckels als individueller Wert für höhere Rentenabzüge wurde sogar komplett ausgesetzt. Rentnerinnen und Rentner dürfen derzeit also wesentlich mehr zur gesetzlichen Rente ...
Viele Firmen schicken nun ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Hause: Sie können nur noch verkürzt im Homeoffice oder gar nicht mehr arbeiten. Um diese Härten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufzufangen, hat die Bundesregierung am Samstag die Regeln für Kurzarbeitergeld gelockert.
Die deutschen Bauern fürchten aktuell vor allem eine Seuche: die Schweinepest. Zwölf Kilometer von der Deutschen Grenze entfernt wurden infizierte Wildscheine gefunden, schon bald könnten sich auch Nutztiere hierzulande anstecken. Doch es gibt Versicherungslösungen, die für landwirtschaftliche Betriebe zumindest einen Teil der Kosten auffangen können.