Altersvorsorge (6)

Das Wort „Sterbetafel“ ist nicht gerade geeignet, angenehme Assoziationen zu wecken. Und doch bezeichnet es ein wichtiges Instrument, um die Lebenserwartung eines bestimmten Jahrgangs der deutschen Bevölkerung zu beurteilen. Nun veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) eine neue Ausgabe dieser Tafeln – darin enthalten sind Zahlen zur Lebenserwartung neugeborener Menschen des Jahrgangs 2016-2018. Und obwohl ein nur leichter Anstieg errechnet wurde gegenüber dem vorausgehenden ...

Sich bereits in jungen Jahren mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen? Vielen Jugendlichen scheint das völlig absurd. Das lässt sich doch auch noch auf später aufschieben, wenn man eine Familie gegründet, fertig studiert oder eine Ausbildung gemacht hat. Aber warum sollte man sich jetzt schon damit rumplagen?

Die ständigen Debatten über die Zukunft der Altersvorsorge scheinen die Bundesbürger zu verunsichern: eine INSA-Umfrage zeigt, dass das Vertrauen massiv gelitten hat. Betroffen sind alle Vorsorgeformen, gesetzliche, betriebliche und auch private Lösungen. Das ist ärgerlich, denn eine Verdrängung des Themas kann keine Lösung sein.

10 Jahre ist es nun her, dass die Insolvenz der Großbank Lehmann Brothers die Welt in eine drastische Finanzkrise stürzte. Auch viele Privatanleger verloren damals Geld - vor allem, wenn sie es in Schrottimmobilien oder hochriskante Anlagen auf dem grauen Kapitalmarkt gesteckt hatten. Das darf trotzdem kein Grund sein, auf Geldanlage und Altersvorsorge zu verzichten. Und doch können auch aus der damaligen Krise wertvolle Erfahrungen mitgenommen werden.

Viele Deutsche nutzen sogenannte vermögenswirksame Leistungen (VL) nicht, obwohl sie Anspruch darauf hätten. Das zeigt erneut eine Studie. Damit lassen sich die Bürger insgesamt 1,6 Milliarden Euro Extrageld vom Arbeitgeber entgehen, die sie in die private oder betriebliche Altersvorsorge stecken könnten.

Die Deutschen investieren ihr Geld lieber in den Urlaub als in eine Altersvorsorge! Was klingen mag wie ein Vorurteil, ist jetzt anhand einer repräsentativen forsa-Umfrage zum Teil bestätigt. Werden die Anleger vor die Wahl gestellt, für den Urlaub oder die private Altersvorsorge zu sparen, entscheiden sich 57 Prozent der Verbraucher für den Urlaub und nur 36 Prozent für die Altersvorsorge, so ergab die Befragung.

Wie legen die Deutschen 2017 ihr Geld an? Dieser Frage widmet sich eine jährlich durchgeführte Umfrage des Marktforschers Kantar TNS im Auftrag der privaten Bausparkassen. Und tatsächlich scheint der Niedrigzins das Sparverhalten der Bürger kaum zu beeinflussen. Noch immer sind „traditionelle“ Geldanlagen, die auf Zinsen beruhen, am populärsten.

Die Renten werden zum 01. Juli 2017 erneut angehoben. Das berichtet heute das Bundesarbeitsministerium von Andrea Nahles (SPD). Auf ein besonders großes Plus können dabei die Ruheständler in Ostdeutschland hoffen.

Die Menschen in den Industrienationen werden immer älter, wie eine internationale Studie zeigt. Das erfordert auch mehr Geld, um einen auskömmlichen Lebensabend zu finanzieren.

Eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin beweist erneut, dass Frauen ein ungleich höheres Altersarmut-Risiko haben als Männer. Die Forscher haben sich angeschaut, wie weit die Renten von Frauen und Männern auseinanderliegen, und dafür Daten zu der gesetzlichen Rentenversicherung aus dem Jahr 2014 ausgewertet.

Die Bundesbürger verlieren ihr Vertrauen in die Altersvorsorge allgemein. Das zeigt eine aktuelle Studie. Demnach hat nicht nur die gesetzliche Rentenkasse mit einem Vertrauensverlust zu kämpfen, auch private Altersvorsorge-Formen leiden. Ohne private Altersvorsorge wird es aber dennoch nicht gehen, sonst droht vielen Menschen im Ruhestand die Altersarmut.

Die Deutschen werden immer älter, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Umso lohnender kann es sein, sich schon zeitig mit dem Thema Altersvorsorge zu beschäftigen. Denn eine immer längere Zeitspanne des Ruhestandes muss finanziell abgesichert werden. ...

Riester und die Frauen: wie die Zentrale Zulassungsstelle für Altersvermögen, kurz ZfA, mitteilt, sind vor allem Sparer mit einem geringen Einkommen als auch Frauen die größten Profiteure von staatlichen Zulagen zur Riesterrente. Trotz allem ist die Riester-Förderung nicht sehr populär und wird gerade einmal von etwas mehr als der Hälfte der Sparer in ihren Möglichkeiten voll ausgeschöpft, so berichtet der Versicherungsdachverband GDV. ...