Vertrag

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung soll das Einkommen absichern, wenn der bisherige Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. Viele Versicherte achten beim Abschluss vor allem auf die Höhe der monatlichen BU-Rente. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Frage, wie lange der Versicherer im Leistungsfall zahlt.

Gehalt, Urlaubstage und Arbeitszeit sind beim Vergleich von Stellenangeboten schnell erfasst. Doch gerade bei einem Job, der mehrere Jahre passen soll, lohnt sich der Blick auf weniger offensichtliche Punkte. Eine aktuelle YouGov-Befragung unter 18- bis 35-Jährigen zeigt: Berufliche Entwicklung, Eigenverantwortung und flexible Arbeitsbedingungen haben für junge Beschäftigte einen hohen Stellenwert.

Wer Leistungen aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung beantragt, erhält nicht automatisch sofort eine BU-Rente. Zunächst prüft der Versicherer, ob tatsächlich eine Berufsunfähigkeit im Sinne des Vertrags vorliegt. Diese Prüfung kann Zeit in Anspruch nehmen. Gerade dann lohnt sich ein Blick in die Versicherungsbedingungen: Viele Tarife ermöglichen es, die laufenden Beiträge während der Leistungsprüfung zu stunden.

Nach einem regulierten Schaden kann nicht nur der Versicherte den Vertrag kündigen – auch der Versicherer besitzt in vielen Sparten ein Sonderkündigungsrecht. Betroffen sein können beispielsweise Hausrat-, Haftpflicht-, Wohngebäude- oder Kfz-Versicherungen. Wer eine Kündigung erhält, sollte schnell reagieren, denn die Suche nach einem neuen Versicherer kann anschließend schwieriger werden.

Fast die Hälfte der Deutschen besitzt fünf oder mehr Versicherungen – doch viele wissen gar nicht, wie viel sie dafür bezahlen. Laut einer repräsentativen Umfrage von Adyen kennt jeder Dritte seine monatlichen Versicherungskosten nicht genau.