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KFZ-Versicherung | 24.08.10 Das hat es mit den Typklassen auf sichDie Beitragshöhe der Autoversicherung ist von mehreren Faktoren abhängig. Ein wichtiger davon sind die Typklassen. (verpd) In der Kfz-Haftpflicht- und Kasko-Versicherung sind Pkw und Motorräder in Typklassen eingruppiert. Diese Einstufung dient der Berechnung des Versicherungsbeitrags. Jedes Pkw-Modell ist in der Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkasko-Versicherung unabhängig voneinander jeweils in eine von bis zu 16 Typklassen in Haftpflicht (Typklasse 10 bis 25) und 31 Typklassen in Kasko (Typklasse 10 bis 40) eingruppiert. Diese spiegeln das unterschiedliche Schadenbild wieder, das die Versicherer für die verschiedenen Autos aus der Schadenstatistik ablesen. In der Haftpflicht-Sparte galt bis vor einigen Jahren noch eine Beitragsberechnung nach Motorstärke. Im Typklassentarif sind dagegen die tatsächlichen Unfallerfahrungen maßgeblich. Deshalb sind zum Beispiel typische Anfänger- oder Vielfahrer-Fahrzeuge relativ teuer und PS-starke Liebhaber-Karossen vergleichsweise billig. In der Kasko-Versicherung sind außer der Häufigkeit von Schadenfällen die Anschaffungskosten (bei Totalverlust, zum Beispiel Diebstahl) und die Reparaturkosten (bei Beschädigungen) maßgeblich. Jährliche ÄnderungenTypisch ist, dass neue Baureihen, die eher von erfahrenen Fahrern erworben werden, günstiger eingestuft sind als die Vorgängermodelle, die eher von Anfängern gefahren werden. Die Einstufungen werden jährlich zum 1. Oktober überprüft und führen ab der nächsten Hauptfälligkeit (das ist meistens der 1. Januar) zu höheren oder niedrigeren Beiträgen. Bei Preiserhöhungen besteht ein Kündigungsrecht innerhalb eines Monats nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung. Dabei gilt es zu beachten, dass Änderungen der Typklassen durchweg von allen Versicherern in die Tarife eingearbeitet werden, die Typklassen-Verschlechterungen lassen sich also nicht durch einen Versichererwechsel vermeiden. Nach der Einstufung fragenExperten raten deshalb, vor dem Autokauf nach der Einstufung zu fragen, um Überraschungen zu vermeiden, denn selbst ähnliche Fahrzeuge sind oft in unterschiedliche Typklassen eingestuft. Die Autoversicherer bieten im Internet eine entsprechende Informationsmöglichkeit an. Ein typisches Beispiel für solche Differenzen ist bei Volkswagen die Modellreihe des Golf. Besonders deutlich wird der Unterschied beim Golf GTI und den Modellen mit schwächeren Motorisierungen.
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