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Aktuelles | 18.08.10 Moderner BankraubEin äußerst gefährliches Spionageprogramm hilft Betrügern dabei, die Konten von Kreditkarteninhabern und Online-Banking-Kunden leerzuräumen. Wie es zu erkennen ist und wie man sich wehren kann. (verpd) Das Bundeskriminalamt (BKA) sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnen von einem Spionageprogramm, das es auf das Geld seiner Opfer abgesehen hat. Betroffen sind sowohl die Inhaber von Kreditkarten als auch Computernutzer, die am Online-Banking teilnehmen. Sogenannte Trojanische Pferde sind schon seit Langem ein beliebtes Mittel von Internetkriminellen, um an sensible Kontodaten ihrer Opfer zu gelangen und sie so um ihr Geld zu bringen. Angebliche Erhöhung des SicherheitsstandardsDie jetzt bekannt gewordene Masche spielt mit der Angst vieler Menschen, dass ihre Kreditkarte oder ihr Online-Konto gesperrt werden und so keine Transaktionen mehr möglich sind. Mit Hilfe eines Trojaners, der zum Beispiel durch eine E-Mail fragwürdigen Inhalts oder den Besuch einer weniger vertrauenswürdigen Internetseite auf den PC der Opfer gelangt, werden sensible Daten des Geldverkehrs ausspioniert. Beim Besuch der regulären Internetseite einer Bank oder eines Kreditkarten-Instituts blendet das Spionageprogramm eine Seite ein, in der behauptet wird, dass man im Dienste des Kunden den Sicherheitsstandard erhöhen müsse, um so Betrügereien und Angriffe von Dritten zu verhindern. Dazu wird der Besucher zur Preisgabe umfangreicher Kreditkarten- beziehungsweise Kontodaten aufgefordert. Im Falle des Online-Bankings sollen unter anderem 20 TANs eingegeben werden. Für den Fall, dass man der Aufforderung nicht folgt, wird damit gedroht, das Konto beziehungsweise die Kreditkarte zu sperren. Gesundes Misstrauen hilftTrotz dieser Drohung sollte man dem Begehren keinesfalls folgen. Denn andernfalls werden die offenbarten Daten an Internetkriminelle weitergeleitet mit der Folge, dass sie zu betrügerischen Transaktionen missbraucht werden. Wird man beim Besuch der Internetseiten seiner Bank oder seines Kreditkarteninstituts zu Preisgabe von Daten aufgefordert, die bislang nicht abgefragt wurden, sollte man der Aufforderung unter keinen Umständen folgen. Stattdessen sollte man sich telefonisch mit dem Institut in Verbindung setzen, um einen möglichen Betrugsversuch aufzudecken.
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