Skiunfälle machen nur einen kleinen Teil aller Unfälle aus, verursachen aber besonders hohe Kosten. Vor allem im Ausland können Verletzungen schnell teuer werden.
Sportunfälle können nicht nur gesundheitliche Folgen haben, sondern auch teuer werden. Eine aktuelle Schadenauswertung eines großen Versicherers zeigt deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Sportarten: Während Gymnastik und Leichtathletik meist glimpflich ausgehen, zählen Skifahren und Reiten zu den kostspieligsten Disziplinen.
Ob auf dem Fußballplatz, beim Radfahren oder auf der Skipiste: Sport macht Spaß – birgt aber auch Risiken. Das zeigt ein Blick auf aktuelle Unfallzahlen. Besonders häufig trifft es dabei die Freizeit: Über 70 Prozent aller Unfälle passieren jenseits von Schule oder Beruf. Und genau hier greift die gesetzliche Unfallversicherung meist nicht mehr.
Auf dem Verkehrsgerichtstag debattierten Experten über zulünftige Entwicklungen im Verkehrsrecht. Eine Frage: Sollte das unerlaubte Entfernen vom Unfallort bei bloßen Sachschäden als Ordnungswidrigkeit geahndet werden? Die Versicherer bezogen klar Stellung.
Laut Statistischen Bundesamt stieg die Zahl der bei der Polizei registrierten Verkehrsunfälle. Doch das sind immer noch weniger als vor der Pandemie. Eine Ausnahme davon bilden allerdings Verkehrsunfälle unter Alkohol-Einfluß.
Das Amtsgericht Itzehoe hat die Klage der Versicherung abgewiesen, die den Schaden eines versicherten Fahrzeugs, das in einen gestellten Verkehrsunfall verwickelt war, gegen die Versicherung des gegnerischen Fahrzeugs geltend gemacht hatte.
Selbstständige setzen bei der Absicherung persönlicher Risiken vor allem auf Krankentagegeld- und Krankengeld-Policen. Doch weniger als jeder Dritte verfügt über eine Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. beabsichtigt, diese zeitnah abzuschließen.
Wird die Aufsichtspflicht verletzt, wenn ein Kleinkind für kurze Zeit unbeobachtet im Auto zurückgelassen wird? Darüber musste das Oberlandesgericht Osnabrück befinden.
Seit Sommer 2019 sind Elektrokleinstfahrzeuge, besser als E-Scooter bekannt, auf Deutschlands Straßen zugelassen. Wie sich das Unfallgeschehen mit diesen Verkehrsteilnehmern entwickelt hat, zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes.
Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) sieht steigende Zahlen bei den Fahrradunfälle mit der Beteiligung von Senioren. Die Forscher haben auch deshalb Vorschläge entwickelt, die den Radverkehr sicherer machen könnten.
Müssen Autofahrer das Warnblinklicht anschalten, wenn sie an einem Stauende stehen? Mit dieser Frage hatte sich das Amtsgericht Hoyerswerda zu befassen (Urteil vom 8. Juli 2021, Az: 1 C 93/21).
Trotz Kraftrad-Boom sinkt die Zahl der (auch tödlichen) Motorradunfälle. Grund zur Entwarnung aber gibt es nicht: Motorradfahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Es braucht also eine umsichtige Fahrweise und den richtigen Versicherungsschutz.
Mit Regen und niedrigen Temperaturen rettet sich das Aprilwetter derzeit in den Mai: Und doch: mehr und mehr erobern auch wieder eindrucksvolle Zweiräder die Straßen. Mit dem Frühling kommt die Zeit der Motorräder. Biker holen ihre Schätze aus den Garagen, präsentieren stolz ihre Kluft, brechen zu Touren auf „übers Land“. Nicht selten sieht man Gruppen von Motorradfahrern im Frühjahr über die Landstraßen ziehen. Cor
Zuhause ist man doch am sichersten? Das ist leider ein Irrtum. Allein im Jahr 2019, also noch vor Corona, starben laut Statistischem Bundesamt 12.436 Menschen bei häuslichen Unfällen. Das sind viermal mehr Menschen, als im Straßenverkehr ums Leben kamen. Ein wichtiger Grund: Viele Häuser sind nicht altersgerecht.
Kommt es zu einem Schadenfall, können verschiedene Mitwirkungspflichten – sogenannte Obliegenheiten – für einen Versicherungsnehmer Bedingung sein, den Schaden ersetzt zu bekommen. Das trifft auch für die Kfz-Versicherung zu. Zu den Pflichten kann unter bestimmten Bedingungen auch zählen, den Fahrzeugdatenspeicher eines Autos auslesen zu lassen oder die Fahr- und Assistenzsysteme untersuchen zu lassen, wie ein aktuelles Urteil des Landgerichts Köln zeigt. Ein klagender Versicherungsnehmer hatte ...
Hauptursache für Unfälle mit Todesfolge ist eine zu hohe und nicht an die Straßenverkehrsverhältnisse angepasste Geschwindigkeit. Diese sogenannten Geschwindigkeitsunfälle haben einen Anteil von 32 Prozent in der Verkehrsunfallstatistik. Das bedeutet, dass fast jeder dritte Unfalltote im Jahr 2019 durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, bei dem mindestens ein in den Unfall involviertes Fahrzeug die vorgegebene Geschwindigkeit überschritten oder nicht den Straßenverhältnissen ...
Ein Hagelschauer hat Sonntag vor einer Woche die A71 in eine Rutschbahn verwandelt, so dass mehr als 50 Autos ineinander krachten. Mehrere Menschen wurden verletzt. Anlass für die Versicherungswirtschaft, noch einmal auf ein vereinfachtes Verfahren bei Schadenregulierungen hinzuweisen, welche nach Massenkarambolagen greift.
Erneut warnen mehrere Medien vor der sogenannten Autocrasher-Masche. Dabei provozieren Kriminelle bewusst Unfälle, um dann Versicherungsleistungen abzuzocken. Das Vorgehen ist raffiniert - und oft ein Werk ganzer Banden. Dabei riskieren sie sogar Leben und Gesundheit der Betroffenen.